O Monte Brasil e as Três Fortificações de Angra

Schaut man vom Hügel, auf dem sich das Monument der Memória befindet, von den Mauern des Forts São Sebastião, im Osten der Bucht, oder im Westen vom Pico das Cruzinhas, mitten im Herzen des Monte Brasil und der Befestigungsanlage von São João Baptista, auf die Stadt Angra, so sieht man mehr als drei befestigte Orte.

Angra zu besuchen unter dem im Titel genannten Aspekt, bedeutet, fünf Jahrhunderte an Weltanschauung zu durchlaufen, die sich durch die Vielfältigkeit der militärischen Architektur und der Verteidigungs- und Angriffskonzepte, durch die Entwicklung der Artillerie und der Feuerwaffen bis hin zu den Anfängen der Luftfahrt äußert und so vielleicht die Welt, in der wir leben, ein wenig besser zu verstehen.

Monte Brasil

Vor etwas mehr als 20.000 Jahren erhob sich ein kleiner Vulkan an der Südküste der Insel Terceira, die bis dahin geradezu rund war, und erschuf so das imponierendste vulkanische Gebilde der azoreanischen Küsten.

Aus tektonischer Sicht entstand der Monte Brasil durch ein System aus Verwerfungen parallel zum Rift von Terceira, einem Zentrum der Ausdehnung der Erdkruste, das das Archipel der Azoren durchzieht und den Ostteil der Insel Terceira unter Einbeziehung der Vulkane Cinco Picos und Guilherme Moniz – Pico Alto.

Was wir heute sehen, ist das Ergebnis von zwei verschiedenen, durch eine Ruhephase voneinander getrennten Eruptionsphasen.

Der Zugang unterliegt den Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag zwischen 08:00 und 21:00 Uhr.

Die Festung São João Batista auf dem Monte Brasil

Das enorme befestigte Areal (3 km2 Fläche und 5 km Umfang), das der Monte Brasil heutzutage darstellt, hat seinen Ursprung in der Eroberung der Insel Terceira 1583 durch Dom Álvaro de Bazán, Marquis von Santa Cruz, der zum Grande von Spanien ernannt wurde, weil er die Azoren nach einem dreijährigen Feldzug eingenommen hatte. Es wurde im Laufe der Jahre mehrmals umgebaut und gebaut, tatsächlich sind es 500 Jahre Bau von Gebäuden mit militärischem Charakter.
Kontakt für Informationen und Buchung von Führungen durch die Festung: (+351) 295 218 383 oder museum.angra.agenda@azores.gov.pt

Castelo dos Moinhos

Die ersten Verteidigungsbauwerke auf den Azoren wurden auf diesem Hügel begonnen, der heute als „da Memoria“ (zur Erinnerung) bekannt ist.

Obwohl es schon verschwunden ist, handelt es sich tatsächlich um das einzige Kastell der Azoren, sowohl durch seine erhöhte Lage, als auch durch seine Form, die sehr wahrscheinlich fast quadratisch war mit halbkreisförmigen Schanzen mittig in jeder Wehrmauer. Es war noch die Zeit der Artillerie mit kurzer Reichweite, mit mangelnder Treffsicherheit und von gering entwickelter Technik. Die mittelalterliche Art zu kämpfen war noch nicht lange vergangen.

Man kann sehen, dass ein Teil der erhöhten Plattform, wo die Erinnerungspyramide von Dom Pedro steht, immer noch Teile der ursprünglichen Festungsanlage enthält und beim Blick von den unteren Stadtteilen fällt es leicht, sie sich auch heute noch vorzustellen.

Sie können diesen Ort vom Jardim Duque da Terceira aus besuchen.

Das Fort São Sebastião

Eine Festungsanlage nach italienischem Vorbild, im typischen Stil der Renaissance, strukturiert und schon mit einem perfekt ausgearbeiteten Bastionssystem, handelte es sich dabei um eine Plattform, in Form eines Dreiecks, erbaut zur Abwehr jeglicher Angriffsversuche von Seiten der Bucht durch die Artillerie und Kreuzfeuer mit dem in Frontposition befindlichen Fort São Benedito an der Küste des Monte Brasil zu ermöglichen. Während der Revolte von 1641/42 war das Fort von zentraler Wichtigkeit, um jegliche  Unterstützung von Spanien auf dem Monte Brasil zu verhindern; um die Verteidigung des Hafens zu garantieren, fanden 1830, während des Bürgerkrieges, Arbeiten im unteren Stützpunkt statt; 1943 beherbergte es die erste Kaserne der im Oktober gekommenen britischen Streitkräfte.
Heute in das Netzwerk der Pousadas de Portugal integriert.
Fachleute, die Sie bei dieser Roadmap unterstützen können:

Filipe Rocha

Guia Turístico

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